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Osterkörbchen

Osterkörbe flechten

Heute ist Gründonnerstag. Der ideale Tag zum Ostereier färben! Gelb geht übrigens sehr gut mit Kurkuma und Grün mit Spinat!

Und damit wir die Eier irgendwo hinein tun können, haben wir einen Osterkorb geflochten. Ehrlich gesagt habe ich ihn geflochten, den Kindern war es zu aufwendig. Aber sie haben mich fotografiert dabei…

Ich habe die Weidenäste schon vor einiger Zeit geschnitten. Sie sollten nicht zur Blütezeit wegen den Insekten und nicht zur Brutzeit der Vögel geschnitten werden. Der Zeitraum Oktober bis Februar ist unbedenklich.

 

 

Ideal sind lange, relativ dünne Äste. Sie sollten einige Stunden vor Projektbeginn gewässert werden, damit sie nicht brechen. Die Seitentriebe werden abgeschnitten. Dann legt man ein Kreuz aus jeweils drei Ästen zusammen. Das sind die Stützen, um die herum geflochten wird. Dieses Kreuz wird in der Mitte umwickelt. Dann beginnt man immer mit dem dicken Ende des Astes zu flechten. Oben drüber, unten durch,…

Bevor man das erste Mal die Runde gemacht hat, muss man zwei Äste – ideal die dünnsten –  zusammen legen und als „einen Ast“ behandeln. Der Grund: man braucht eine ungerade Zahl an Gerüstästen, damit das Flechten gelingt.

 

Wenn der Boden fertig ist, kann man durch das Knicken der Stützen dem Korb die Form nach oben geben. Am Ende werden die Stützäste abgeknickt und rund um den Rand wird der Abschluss geflochten.

Mein Ergebnis ist eher rustikal, aber immerhin fallen die Eier nicht durch das Geflecht…

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